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Zuhause

Dieser Morgen

… an dem Du aufwachst, hinaus schaust und weiß: heute wird ein geiler Tag!

Nur so kann ich mein Gefühl beschreiben, wenn ich momentan morgens hinausschaue. Kennt Ihr es auch noch? Von früher als Kind/Teenie, aus der Ferienzeit? Du wachst auf und denkst WOW, die Welt gehört mir. Strahlend blauer Himmel, der Strand nur ein paar Kilometer entfernt. Mit dem Rad, gar kein Problem.  Das erste Mal seit Jahren bin ich zu dieser Jahreszeit jeden Morgen Zuhause. Sonst bekam ich es ja gar nicht mit, denn ich saß bereits im Büro. Dieser Anblick am Morgen, mit Sonne und Schatten, haut mich einfach um und in meinen Erinnerungen höre ich die Geräusche aus meiner Kindheit: von der Kieler Werft, die Schiffe auf der Förde und die Möwen. Sogar Gerüche empfinde ich sekundenweise in meiner Nase… 
Kennst Du so etwas auch?

Summ Summ

Bei uns im Garten summt und brummt es. Die Krokusse blühen und die Honigbienchen sammeln bereits fleißig Blütenstaub. Jedenfalls bei gutem Wetter, wie am letzten Samstag. Heute ist wieder Schietwetter. Mein Mann hat seit gestern Urlaub und wachte heue morgen mit starken Halsschmerzen auf. Es ist ja wieder so was von typisch 🙂
Nun schnappe ich mir meinen Tee und setze mich an meinen Schreibtisch, gleich beginnt der Kurs „Mietenbuchhaltung“.
Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag, bleibt gesund!

Herbstlächeln

Die Abende werden langsam kürzer und die Sonne scheint golden auf das Feld. Heute auf der Hunderunde konnte ich die etwas kühlere Luft und die warmen Strahlen der Sonne genießen. Der Hundeopa ist auch glücklicher, denn die heißen Tage nahmen ihn sichtlich mit und die Runden fielen dementsprechend kurz aus. Nun können wir nur noch auf ausreichend Regen hoffen.

Besuch muss nicht abwaschen ~ kostbare Zeit

Der Sohn des Hauses war zu Besuch, einfach mal so. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn ich „meinen Kleinen“ in die Arme nehmen und ihn knuddeln kann. Wie dem auch sei. Wir aßen gemütlich gemeinsam zu Abend und dann kam etwas, was Erinnerungen wach rüttelte und mich nachdenken lies. Er wollte nach dem Essen mit dem Abwaschen beginnen und ich so: „Nein, das mache ich später“. Genau so wie meine Oma und meine Mutti früher, wenn ich zu Besuch war. Dieser Satz rutschte mir einfach so heraus und erst heute spürte ich den Grund. Diese kurze „Besuchszeit“ ist viel zu wertvoll, um sie mit dem Abwasch des Geschirrs zu vertrödeln. Gemeinsam auf dem Sofa sitzen um miteinander zu reden und zuzuhören, ohne von der Arbeit abgelenkt zu sein, ist viel wertvoller. Da wasche ich später lieber alleine ab und freue mich über die wunderschöne gemeinsame, kostbare Zeit.

Psssst…..

Stelle mal den Ton lauter und lausche… ist das herrlich? Ich könnte den ganzen Tag am Feld sitzen und zuhören. 

Sommer geht doch

Moin Moin Ihr lieben, Sommer geht doch! Oder? Ich schmelze vor mich hin, der Schweiß läuft mir unermüdlich von der Stirn, was ist Make-up und gepflegtes Aussehen? Schnuppe! Die Latschen stehen unterm Schreibtisch, denn im Zug und beim Gang über den Hamburger Hauptbahnhof trage ich lieber festes Schuhwerk. Im Büro ist es unerträglich heiß, nur wenn alle Fenster weit aufgerissen sind, weht ein leichter Luftzug durch das Büro. Es hat nur den Fehler, das man mitten in Hamburg, nahe dem Hauptbahnhof, nicht unbedingt alle Fenster geöffnet haben möchte. Umso ruhiger und schöner ist es Zuhause. Heute morgen gegen sechs Uhr, lauerte irgendeine Katze aus der Nachbarschaft bestimmt eine viertel Stunde auf den Steinen auf ein Getier und zog dann ohne Beute von dannen. Sie hatte wirklich Glück, denn kurz danach ging der Rasensprenger per Automatik an
*schmunzel

Mitte Mai ~ es geht weiter

Das reale Haus ist nach den ganzen Renovierungsarbeiten wieder bewohnbar und nun kann ich mich wieder um mein virtuelles Haus, meinen Blog, kümmern. In der Küche stehen zwar noch Restarbeiten an, weil eine Arbeitsplatte und ein Schrankteil mit Schrammen geliefert wurden, aber dies ist nicht mehr der Rede wert. Juniors ehemaliges Zimmer ist nun unser Schlafzimmer und im ehemaligen Schlafzimmer auf dem Dachboden hat sich mein Mann weiteren Raum für sein Hobby geschaffen. So Stück für Stück ist alles so wie es sein soll und ich komme langsam wieder zur Ruhe. So viel Unruhe nichts für mich. Anfang Mai waren wir auf unserer jährlichen Wochenend-Inselreise. Dieses Jahr steuerten wir Norderney an und waren begeistert. Wie immer, nächtigten wir in einer Jugendherberge. Eine bessere Unterkunft inkl. Frühstück, Obst und Wasser zum Mitnehmen sowie ein warmes Abendessen (wenn man denn möchte) ist, wenn man eh den ganzen Tag unterwegs ist, nicht möglich. Über irgendwelche Sehenswürdigkeiten kann ich Euch nicht berichten. Nach dem Strandmarsch fanden wir durch Zufall eine Inselbrauerei im dortigen Gewerbegebiet, unsere Rettung. Gestärkt durch das wohlschmeckende Bier marschierten wir weiter. Irgendwann am Nachmittag waren wir wieder am
Weststrand. Bis auf die Knochen durchkühlt fiel ich nach einer heißen Dusche ins Bett. Gefühlt habe ich immer noch Muskelkater von den Wanderungen am Strand und über die Insel.